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Kantersieg beim Titelkandidaten

In der vergangenen Woche musste sich die erste Männermannschaft der USG Chemnitz beim Tabellenschlusslicht in Schneeberg noch mit einem Punkt zufrieden geben. Nun wollte man es zu Gast beim bislang noch verlustpunktfreien HC Fraureuth besser machen. Spiele in Fraureuth waren in der Vergangenheit immer etwas Besonderes und auch dieses Mal hatte man nicht unbedingt mit dem eintretenden Spielverlauf gerechnet.

Beide Angriffsreihen fanden zunächst nur schwer ins Spiel und bereits in den ersten Minuten gab es zahlreiche Fehlwürfe, sodass die USG in der fünften und die Gastgeber erst in der achten Minute ihren ersten Treffer erzielen konnten.

Mit fortschreitender Spieldauer kamen die Chemnitzer besser ins Spiel und warfen bis zur Mitte des ersten Durchganges eine vier Tore Führung heraus. Vor allem in der Abwehr überzeugte man mit Aggressivität und guter Beinarbeit. Im Angriff gelang es unter der Regie von Dominik Krumm mehrfach die offensive Deckung des HC zu überwinden.

Weder zwei Auszeiten noch personelle Umstellungen auf Seiten der Gastgeber konnten verhindern, dass die USG bis zur Pause den Vorsprung auf 15:7 ausbaute.

Zum Start in den zweiten Durchgang gelang direkt ein Ballgewinn und das 16:7 durch Daniel Beer. Die USG ließ sich nun nicht mal mehr ansatzweise die Butter vom Brot nehmen. Zwar unterliefen den Gästen im Angriff einige Fehler, allerdings hatte man in der Abwehr stets Zugriff auf die mittlerweile auch verunsicherten Titelkandidaten.

Ein weiterer wichtiger Faktor im gesamten Spiel war zudem USG-Schlussmann Fabius Engel, welcher fast zwei Drittel aller gegnerischen Torwürfe entschärfte und selbst klarste Gelegenheiten vereitelte.

Besonders treffsicher zeigte sich das Team von Jörg Leonhardt von der rechten Außenposition, wo Tim Onken und Daniel Beer mehrfach freigespielt wurden und meist sicher verwandelten. Trotz immer deutlicheren Verhältnissen nahm die Härte auf beiden Seiten zu und überschritt des Öfteren das Maß an Erträglichem, sodass beide Teams mit sechs, bzw. fünf Zeitstrafen noch gut bedient waren.

Geburtstagskind Tom Leonhardt war es vergönnt per Siebenmeter den Schlussstrich unter eine aus USG-Sicht optimal gelaufene Partie zu setzen. Endstand 29:16!

Am kommenden Wochenende gilt es im dritten Auswärtsspiel hintereinander eine ähnlich couragierte Leistung beim TSV Mittweida zu zeigen. Dann ist auch dort ein Punktgewinn möglich.

USG: Engel - Leonhardt T. (2), Nowacki (1), Schmidt (1), Beer (8), Krumm (4/3), Golm, Mayerhofer (3), Battram (3), Onken (6), Tautenhahn, Sabisch (1)

MV: Leonhardt J., Stiemer, Stegemann

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