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Training allein zu Hause

Schon im letzten Jahr habe ich mir in den heimischen vier Wänden ein Trainingszimmer eingerichtet.
Dabei hatte ich nicht im Traum an eine Pandemie, Corona oder ähnlichen Unbill gedacht. Ich fand es einfach nur bequem, den Sportraum direkt neben Sofa und Kühlschrank zu haben.

Dass es eine weise Entscheidung war, zeigte sich ein halbes Jahr später, als sich das Leben über Nacht völlig umkrempelte. Plötzlich waren alle Turnhallen geschlossen und der geregelte Trainingsbetrieb unmöglich. Jetzt konnte mein Trainingszimmer seine Daseinsberechtigung so richtig unter Beweis stellen. Es ist natürlich kein Vergleich zu einer echten Turnhalle, schon allein der Größenunterschied ist immens. Leider ist eine Plattenbauwohnung im Heckertgebiet kein Palast.

Ein paar wichtige Geräte, Ringe, Handstützbarren, Turnpilz, Sprossenwand etc. habe ich auf 20 Quadratmetern untergebracht, das muss reichen. Im Frühjahr und auch jetzt hat mich das Sportzimmer über die trostlosen Tage des Lockdowns gerettet. Doch so schön das Training allein zu Hause ist; ein Sportverein hat da noch deutlich mehr zu bieten. Freunde treffen und quatschen und auch die Trainertätigkeit für die Nachwuchssportler kann es nicht kompensieren.

Frank Meyer

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